Streite und Konflikte gehören zu unserem Schulalltag, in der Pause, im Unterricht oder auf dem Schulhof. Das ist ganz normal. Wichtig ist aber zu wissen, wie man richtig mit Konflikten umgeht. Die meisten Konflikte enden so, dass einer der Beteiligten als Verlierer und der andere als Gewinner hervorgeht. Mindestens einer der Beteiligten ist dann mit dem Ergebnis höchst unzufrieden, wütend oder traurig. Oft ist bei Konflikten auch Gewalt im Spiel.
Hinzu kommt, dass den Lehrern meistens erst „zwischen Tür und Angel“ von den Schülerstreitigkeiten erzählt wird. Sie müssen schnell und unter Zeitdruck darauf reagieren, weil der Unterricht gleich beginnt und sie wenig Zeit haben, den beiden Parteien ausreichend zuzuhören. Hierbei werden nur selten zufriedenstellende Lösungen erreicht, höchstens ein Waffenstillstand auf Zeit, wobei der Konflikt unterschwellig oder offen weitergehen kann.
Deshalb gibt es seit einigen Jahren das Konzept der Streitschlichtung, bei dem die Schüler selbst die Konfliktlösung in die Hand nehmen und im günstigsten Fall alle als Gewinner hervorgehen!

Wie kommt es zum Schlichtungsgespräch?

  • Nachdem die Streitschlichter von eurem Streit erfahren haben,  kümmern sie sich um die gesamte Organisation vor und im Schlichtungsgespräch.
  • Das heißt: Sie treffen alle nötigen Absprachen, z.B. mit Fachlehrern und, um den zeitlichen Rahmen zu gewährleisten, auch mit der anderen Streitpartei, um sie zum Gespräch einzuladen.