Abenteuer Dresden – Klassenreise der 7a

Am Montag kamen wir in der Schiffsherberge an und liefen zur Orientierung zum Hauptbahnhof mit Canalettoblick, zur Hofkirche, zur Frauenkirche, zur Kreuzkirche und dem Striezelmarkt. Als wir schwimmen wollten, guckten wir nicht schlecht – wir standen vor einem verschlossenen Bad. Wir folgten der Empfehlung eine knappe Stunde weiter nach Prohlis zu fahren.

Die Straßenbahn brachte uns einen Tag später zum „Indoorspielplatz“ der Technischen Sammlungen. Mathe und Physik gab es hier zum Anfassen und Ausprobieren. Wir nutzen auch die Gelegenheit zum Kuppelaufstieg in der Frauenkirche. In kleinen Gruppen fanden alle Schüler pünktlich zum Abendessen zurück zur Schiffpension. Die halbe Gruppe nutzte die erneute Gelegenheit in Prohlis schwimmen zu gehen. Die anderen führten intensive Gespräche bis weit nach Mitternacht.

Der Mittwoch startete mit einer Straßenbahnfahrt bei der vier Schülerinnen – oh Schreck – eine Station zu weit fuhren und per Telefon zurückdirigiert wurden. Später unternahmen wir eine Fahrt mit der Schmalspurbahn (mit Dampflok) bergauf und zu Fuß ging es ca. 6,6km bergab. Äußerungen wie: „Mir tun die Füße weh!“, oder „Ich sterbe innerlich.“ waren zu hören, als wir durch das verschneite Weißeritztal, vorbei an Eiszapfen und kleine Höhlen einige Zeit später, gerade so pünktlich zum Abendessen zurückkehrten.

Und wieder wollte etwa die Hälfte ins Bad nach Prohlis. In der Zwischenzeit erreichte uns eine Hiobsbotschaft. Am Freitag sollte die Bahn streiken. Wir änderten unsere Pläne und planten eine Rückfahrt für Donnerstag. Leider besuchten wir dadurch nicht wie geplant das Hygienemuseum und auch der Workshop im gläsernen Labor um die Cola zu untersuchen wurde gestrichen.

Am Donnerstag kamen einige Schüler nur schwer aus dem Bett. Die Koffer wurden gepackt und nach dem Frühstück schlenderten alle zum Neustädter Bahnhof. Die Fahrt bis Berlin Spandau war gemütlich. Nur der Umstieg in den Zug nach Velten gestaltete sich schwierig. Nur ein Wagon (statt zwei) fuhr auf der Strecke. Wir standen wie die Heringe, kamen aber alle pünktlich gegen 17 Uhr in Velten an und die lieben Eltern erwarteten uns schon. Die „Strapazen“ der Wanderung waren schon vergessen und eine Frage kam auf. Was machen wir wo im nächsten Schuljahr?

I.Palm & T.Müller